Oberflächen
Parkett ölen oder lackieren? Vor- und Nachteile im Überblick
Von PenRose Parkettgestaltung ·

Die Oberfläche entscheidet, wie sich Ihr Parkett anfühlt, wie es altert und wie viel Pflege es braucht. Die beiden Klassiker sind Öl (oft mit Wachs) und Lack. Beide schützen das Holz – auf ganz unterschiedliche Weise.
Geöltes Parkett
Öl dringt ins Holz ein und härtet dort aus. Die Poren bleiben offen, das Holz fühlt sich warm und natürlich an und kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben.
- Vorteile: natürliche Optik und Haptik, angenehm fußwarm, kleine Kratzer fallen kaum auf, einzelne Stellen lassen sich ausbessern, ohne den ganzen Raum zu schleifen.
- Nachteile: braucht regelmäßige Pflege mit passenden Mitteln; Flüssigkeiten sollten nicht lange stehen bleiben.
Wir empfehlen bei durchschnittlicher Nutzung alle zwei bis drei Jahre eine professionelle Grundreinigung mit neuer Öl- oder Wachsschicht.
Lackiertes Parkett
Lack bildet einen geschlossenen Film auf dem Holz. Die Oberfläche ist dicht, pflegeleicht und widerstandsfähig gegen Wasser.
- Vorteile: sehr pflegeleicht, unempfindlich gegen Flecken, ideal für stark genutzte Bereiche.
- Nachteile: Kratzer im Lackfilm fallen auf; ist der Lack an einer Stelle durchgelaufen, muss meist die ganze Fläche neu behandelt werden.
Welche Oberfläche passt zu welchem Raum?
Für Wohn- und Schlafräume, in denen Natürlichkeit zählt, empfehlen wir häufig Öl. In Küchen, Fluren und Büros mit viel Betrieb kann Lack die praktischere Wahl sein. Am Ende entscheiden Ihr Geschmack und Ihr Alltag – und wir zeigen Ihnen beides auf Ihrem Holz.
Wechsel von Lack zu Öl – geht das?
Ja, aber nur mit einem Grundschliff, bei dem der Lack vollständig abgetragen wird. Umgekehrt ist es ähnlich. Ist Ihre Oberfläche nur abgenutzt, genügt oft das Recoat-Verfahren.